Dosieranlagen für Trinkwasser
Kalkablagerungen bilden sich oft im gesamten Leitungssystem der Hauswasserinstallation. Besonders gefährdet sind Warmwasserleitungen, Warmwasserboiler und Haushaltsgeräte. Verstopfungen, Verkrustungen und teure Funktionsstörungen sind die Folge.
Weitere Gefahren mit kostspieligen Konsequenzen drohen durch Korrosionserscheinungen in den Rohrleitungen, hervorgerufen durch freie Kohlensäure und Sauerstoff im Trinkwasser.
Bildung von Kalkablagerungen:Vor allem bei höheren Warmwassertemperaturen und Wasserhärten entsteht sehr rasch Kalkstein (Calciumcarbonat/Kalk), der Leitungen zuwachsen lässt und den Wärmeübergang auf den Heizstäben im Boilerbereich bzw. den Wärmetauschern erheblich verschlechtert. Um die Bildung derartiger Kalkbeläge zu verhindern, ist die Dosierung von speziellen Polyphosphaten sehr wirksam: Die Wirkung geht bis zu Warmwassertemperaturen von 80°C und Wasserhärten von ca. 25°dH Karbonathärte, wobei die Kalkbildung viele Stunden lang verzögert werden kann. Bei härteren Wässern sollte auf jeden Fall eine Enthärtungsanlage mit angeschlossener Korrosionsschutzdosierung eingesetzt werden.
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Mögliche Lösung:
Zur Lösung dieser Probleme hat sich die präzise Dosierung geringster Mengen flüssiger Phosphat- und Silikatverbindungen, in der Regel 100ml/m³, als sehr wirkungsvoll erwiesen. Die Zugabe dieser Verbindungen soll präzise erfolgen, damit die von der Trinkwasserverordnung zugelassenen Werte streng eingehalten werden.
Unsere Dosiertechnik hat sich bei neuen, wie auch bei älteren Hausinstallationen bestens bewährt. Bereits vorhandene Kalkablagerungen werden abgebaut; es wird ein widerstandsfähiger Rohrmantelschutz gebildet, der weitere Ablagerungen oder Korrosionen verhindert.


